Matt Cutts SEO Tipps: Guter Content und Suchmaschinen-Optimierung

Google Guru und Hobby SEO Matt Cutts hat wieder zugeschlagen. In seinem jüngsten Artikel demonstriert er sehr anschaulich, wie gute Suchmaschinenoptimierung auszusehen hat: SEO Ratschlag: Wie man gute Artikel schreibt, die vom Leser geliebt werden. Als Beispiel führt Matt seinen Artikel über die “Veränderung des Standard-Druckers für Firefox unter Linux” an. Geschrieben hat er den Artikel aus der Erkenntnis heraus, dass es die ideale Seite zu dem Thema noch nicht gab.

Bei seiner SEO Strategie empfiehlt Matt Cutts, sich nicht gleich auf Keywords wie Viagra, Porno und Casino-Kram zu stürzen. Es wäre vielmehr besser, sich auf eine kleine Nische zu konzentrieren. Wenn man es in seiner Nische zum Experten schafft, so könne man versuchen die Nische auszuweiten und so immer größer und gewichtiger werden. Bei der Keywort-Optimierung bevorzugt Matt Cutts den long-tail Ansatz. Lieber viele Varianten und Kombinationen von Wörtern, d.h. eher in der Art wie ein unbedarfter User seine Frage in den Suchschlitz tippen würde, als gezielt auf einzelne Hammer-Keywords zu optimieren.

In seinem Beispiel zeigt Matt, wie er die Keywörter mit Sorgfalt auf Title und URL abgestimmt und zugleich ein wenig variiert hat. Auch erfolgte die Einbindung in die passenden Kategorien und das Streuen der Wortkombinationen in den eigentlichen Text mit Bedacht. Ziel ist es, sich in den User hinein zu versetzen und die Mehr-Wort Kombinationen zu erahnen, mit denen er seine Fragen in den Suchmaschinen zu artikulieren versucht. Mit dieser long-tail Strategie sollte es gelingen, auch ohne Unterstützung durch Links und Linktexte, alleine durch On-Page Optimierung, in den Suchmaschinen gut gefunden zu werden.

Wer genau hinschaut wird feststellen, dass Matt Cutts sich noch einen kleinen Scherz erlaubt hat. Seine weiteren SEO Empfehlungen und Themenvorschläge sind speziell für SEOs, seine Nischen-Aneinanderreihung ist nichts anderes als die direkte Umsetzung seiner gerade erst gegebenen SEO-Tipps in die Praxis. Auch wenn dieser Part fast schon reichlich spammig wirkt, fast zu exzessiv reitet Matt auf dem Keywort SEO herum, so interessant sind sein Vorschläge. Da kann der eine oder andere angehende /professionelle Suchmaschinenoptimierer sicher noch fündig werden.

Mögliche Ideen für den willigen Suchmaschinenoptimierer wären SEO-Interviews, SEO Video-Mittschnitte oder deren Übersetzung. Aber auch Suchmaschinenoptimierung für MySpace, Google Base, Google Co-op, Yahoo! Answers oder Facebook kann ein Lieferant für Besucher sein. Oder der Optimierer baut ein Firefox Plugin mit speziellen Features, z.B. für Vereinfachungen bei der Suchmaschinen-Optimierung. Oder der SEO bietet einen Statistik-Dienst für Blogs. Auch die Beschäftigung mit SEO-Patenten, Usability, Eye-tracking und Usabilty-Optimierung kommt an. Selbst ein Suchmaschinen Tutorial für Anfänger oder ein SEO-Buch hat noch Platz im Markt.

Matts SEO-Liste ist noch um einiges länger, aber ich denke die Idee hinter dem ganzen sollte jetzt klar geworden sein. Es muss nicht immer nur PageRank sein. SEO ist mehr. Und Content ist wichtig, es kann aber nicht schaden, noch ein paar relevante Suchbegriffe variabel auszustreuen. Wer viele Keywörter sät, der kann auch eine Menge Traffic ernten. Alte chinesische SEO-Regel :)

6 Gedanken zu “Matt Cutts SEO Tipps: Guter Content und Suchmaschinen-Optimierung”

  1. Das Thema Content Optimierung ist aus meiner Sicht derzeit stark unterbelichtet. Produktzentrierte Webseiten werden es dauerhaft schwer haben, ihren Weg zum Abnehmer zu finden. Das Zauberwort lautet kundenzentriertes Marketing.

  2. Sehe ich genauso, umso mehr kontent umso mehr Traffic, das alter der Domain und die Links die auffe index zielen, deren särke wird ja eh vererbt! Mit 5.000 Contentseiten schafft man auch über 10.000 Besucher am Tag. Umso interessanter dert Content umso häufiger wird die Seite gefunden sofern man sich an die Grundlagen der Onpage Seo hält!

  3. Ein SEO Book das sich ausschliesslich mit optimiertem Content befasst wäre mal nicht schlecht. Denn um effektiven Content zu schaffen braucht man ausreichend Erfahrungen.

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